DAS MAKING OF …. DE OASUS WASSERFLASCHE

Von Martha Debets – Schoonhoven

Peter Westveer und Peter Sanders haben nicht nur den gleichen Vornamen, sondern teilen auch die gleiche Leidenschaft für die Entwicklung einer neuen Wasserflasche. Ich spreche mit beiden Männern in ihren Büros in Dronten. Der ehemalige Peter ist kaufmännischer Leiter bei EBF (Eurobottle Flestic) und feierte im vergangenen Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. In seiner Freizeit trainiert dieser Peter oft auf seinem Spinning-Bike und schlägt regelmäßig einen guten Ball auf dem Golfplatz. In seiner Position ist Peter letztendlich für das kaufmännische EBF-Team verantwortlich und leitet damit auch das OASUS-Projekt. Er kann es kaum erwarten, bis die Wasserflasche auf den Markt kommt.

Peter Sanders ist seit Ende 2019 bei EBF tätig, leitet das Forschungs- und Entwicklungsteam (F&E) und ist in dieser Funktion für die technische Entwicklung der OASUS Trinkflasche verantwortlich. Wenn Peter nicht arbeitet, arbeitet er gerne in und um sein Haus. Wie sein Namensgeber geht auch dieser Peter gerne auf Tour. Mal auf dem Rennrad und mal – etwas härter – auf seiner Kawasaki. Peter ist stolzer Besitzer eines 3D-Druckers, den er manchmal auch für EBF einsetzt, damit ein Maschinenteil nicht sofort endgültig in Aluminium oder Stahl gefertigt werden muss. Ich bin gespannt auf ein bisschen EBF-Geschichte, vor allem aber auf den Herstellungsprozess der OASUS Trinkflasche und gebe dem Peters das Wort.

Oasus by Eurobottle | Peter Westveer & Peter Sanders

Westveer ist der Erste: „Eurobottle verkauft seit über vierzig Jahren Wasserflaschen. Unsere letzte entwickelte Wasserflasche stammt aus dem Jahr 2000. Wasserflaschen wurden hauptsächlich zu Werbezwecken verwendet. Bis 2019 der Markt plötzlich eine Kontraktion zeigte. Wichtige Kunden orientierten sich zunehmend an anderen Marketingmitteln. Gleichzeitig war die wiederbefüllbare Wasserflasche auf dem Vormarsch.“

„DIE OASUS-FLASCHE BESTEHT VOLLSTÄNDIG AUS EINER ART VON BIOBASISCHEN MATERIALIEN“

In der Sportwelt ist die Wasserflasche immer noch das am häufigsten verwendete Produkt. Und noch dazu ein handliches Produkt, denn Sie ziehen den Ausguss mit den Zähnen nach oben, drücken die Flasche zusammen und schon können Sie mit einem Handgriff trinken! Aber gerade zu Hause, im Büro und im Auto wird immer mehr Wasser aus einer Wasserflasche getrunken. „Nachhaltigkeit ist ein klarer Trend“, erklärt Westveer, „die OASUS-Flasche besteht vollständig aus einem einzigen biobasierten Material. Dies trägt zur Recyclingfähigkeit bei. Oft werden Produkte aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Einige nachhaltig und/oder recycelbar und andere nicht. Leider landet ein solches Produkt oft auf dem Spiel. Abgesehen davon, dass die OASUS-Flasche außergewöhnlich langlebig ist, ist sie auch leichter als die der Konkurrenz“, sagt Westveer stolz.

 

„VON ZEICHNUNG ZUR FLASCHE“

Während des Prozesses von der Zeichnung bis zur Flasche sind Sanders und sein Team hauptsächlich im Bilde. Er erklärt: „Alles beginnt mit einer Zeichnung und nach der Feinabstimmung folgt ein professioneller 3D-Druck. Wir lieben es einfach, Dinge im wirklichen Leben in den Händen halten zu können.“ Dabei steht nach diesem 3D-Druck das Hauptaugenmerk auf der Form bzw. deren Entwicklung. Der Formenbauer – Sie ahnen es schon: er hat die Form entworfen – dann startet ein Probesprühen und voila, die ersten Kunststoffteile sind Fakt. Dann beginnt die Testphase mit dem Werkzeug. Auf diese Weise können eventuelle Probleme – wie zum Beispiel “Leckagen” – während der Endproduktion verhindert werden. „In der ersten Woche dieses neuen Jahres wurde die Flasche auf unserer eigenen Maschine auf Stabilität und Zuverlässigkeit getestet. Dann verlieren wir für die letzten Anpassungen durch den Formenbauer wieder Teile des Werkzeugs“, sagt der F&E-Leiter. Diesen Sommer gibt es ein schönes Produkt, auf das wir sehr stolz sind.

Für die Herstellung der OASUS-Flasche werden vier verschiedene Formen benötigt: eine für die Flasche, eine für den Trinkbecher, eine für die Verschlusskappe und eine weitere für das Zierband. An diesem Prozess sind zwölf EBF-Mitarbeiter beteiligt: ​​„Während dieses Entwicklungsprozesses sind uns noch ein paar Bären auf der Straße begegnet“, verrät Sanders, „aber die Wasserflasche wird voraussichtlich noch im Frühjahr in Produktion gehen. Wenn das kein lustiger Frühling wird!” Westveer ergänzt: “Wir haben bereits zwei konkrete Kunden und viele interessierte Augen.” Fortgesetzt werden…….